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zur frühkindlichen Zwei- und Mehrsprachigkeit


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Information

„Mehrsprachigkeit?
Was ist das eigentlich?“

Mehrsprachigkeit ist...

"Machst Du mir
die τσάντα zu?"
Sprachen in Kontakt

"Ich will deine
doofe Sprache nicht!"

Mehrsprachige Entwicklung

"Man kann nicht
immer konsequent sein."
Mehrsprachige Erziehung

"Es kommt auch
auf das Umfeld an."

Mehrsprachigkeit im sozialen Kontext

"Ein zweisprachiger Kindergarten
wäre optimal!"

Mehrsprachigkeit im Bildungssystem

"Mehrsprachigkeit finde ich gut, aber..."
Einstellungen pädagogischer Fachkräfte





Fortbildung






Ratgeber der Verfasserin
dieser Seiten:
8., aktualisierte Auflage 2025!

Ratgeber Zweisprachigkeit
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Angebote Fort- und Weiterbildung

Die Basis für einen sensiblen Umgang mit Mehrsprachigkeit ist Wissen über Prozesse der mehrsprachigen Entwicklung und Erziehung. Ein solches Grundwissen gibt Sicherheit im Umgang mit Mehrsprachigkeit und kann so Pädagogen und Pädagoginnen in ihrer alltäglichen Arbeit langfristig entlasten.

 
Von der Verfasserin dieser Seite, Dr. Anja Leist-Villis, werden Fortbildungen, Vorträge und Elternabende rund um das Thema frühkindliche Mehrsprachigkeit angeboten:


Zukünftige Veranstaltungen

Angebote

Kontakt

 

          Veranstaltungen in 2026:

      • 22. Januar 2026, kostenlos & online!
        Vortrag für dem fmks:
        "Ich glaube, τάρτη heißt Pflaume!" Mehrsprachiges Lesen am Übergang Kita – Schule: Ein Praxisbericht.

        fmks - Verein für frühe Mehrsprachigkeit in Kitas und Schulen.


      • 5. März 2026, Siegburg
        Fortbildung: Alltagsintegriert Sprachbildung ein- un dmehrsprachiger Kinder in der Kita.
        Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg-Kreis (intern)


      • 30. April 2026, Erkelenz
        Vortrag im Rahmen des Fachtages Sprache:
        „Also in unserer Kita wird deutsch gesprochen!“
        – zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Kita.
        Stadt Erkelenz
        (Anmeldung noch nicht möglich)


      • 17. November 2026, Coesfeld
        Fachtag: Zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Kindertagesbetreuung:
        Unterstützung der Kinder - Beratung der Eltern
        Caritasverband für die Diözese Münster e.V. (Anmeldung ab sofort möglich)


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Angebote für Fortbildungen, Vorträge und Elternabende


Diese können organisiert werden als:

  • 1-2 stündige Vorträge

  • halb- / ganztägige Fortbildungen

  • Teamfortbildungen

  • Elternabende


Zielgruppen:

  • Tagesmütter und -väter

  • Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten

  • Grundschullehrer/innen

  • Lehrkräfte des Muttersprachlichen Unterrichtes

  • Logopäd/inn/en

  • Fachkräfte in deutschen Kindergärten und Schulen im Ausland

  • Eltern
     

Angewandte Methoden in den Fortbildungen:

  • Reflektion der individuellen Arbeitssituation und eigener Vor- und Einstellungen

  • ppt-Vorträge in dialogischer Form (Teilnehmer/innen werden immer aktiv einbezogen)

  • Analyse zahlreicher Beispiele aus eigenen Forschungen

  • Kleingruppenarbeiten, Brainstormings, Plenum

  • Entwicklung von Impulsen für den Transfer des erworbenen Wissens in die individuelle Praxis der einzelnen Teilnehmer/innen


Mögliche Themen (für weitere Infos bitte klicken):

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Spracherwerb & Alltagsintegrierte sprachliche Bildung

Wie können wir alltagsintegrierte Sprachbildung in der Kita praktisch umsetzen? Antworten auf diese Frage liefert ein Blick in die kindlichen Spracherwerbsprozesse: Kinder erwerben Sprache eigenaktiv, spielerisch, ganzheitlich und in sozialer Interaktion. Diese Prinzipien greift die alltagsintegrierte Sprachbildung auf. Was das ganz konkret für die praktische Umsetzung bedeutet, wird in dieser Fortbildungseinheit erarbeitet.


Mögliche Inhalte:

  • Wie erwerben Kinder Sprache(n)?

  • Wie ist Sprache mit der Gesamtentwicklung verknüpft?

  • Wie können Kinder (auf Basis der Spracherwerbsprozesse) in ihrem Spracherwerb unterstützt werden?

  • Wie kann alltagsintegrierte Sprachbildung ganz konkret aussehen?

  • Was gilt es hinsichtlich kindlicher Mehrsprachigkeit zu beachten?

  • Wie können Eltern beraten werden?

  • Impulse für den Transfer in den individuellen Berufskontext

Erfahrungen:

Die Teilnehmer/innen bekommen ein grundlegendes Wissen über kindliche Spracherwerbsprozesse. Aus diesem erklärt sich, warum alltagsintegrierte Sprachbildung der richtige Weg ist. Zugleich wird deutlich, wie anspruchsvoll sprachliche Bildung im Alltag ist, wenn man sie wirklich als Haltung übernehmen und professionell umsetzen möchte. Oft werden die TN in dem, was sie „sowieso schon tun“ bestätigt, aber auch angeregt, dies noch bewusster – und nun auf dem Hintergrund des Wissens um Spracherwerbsprozesse – umzusetzen. Konkrete Handlungsideen werden auch im Austausch der TN untereinander entwickelt.

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Mehrsprachige Entwicklung & Erziehung

Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen in einem mehrsprachigen Umfeld auf. Sie haben einerseits die Chance, auf natürlichem Wege mehrere Sprachen zu erwerben und andererseits brauchen sie diese Sprachen auch, um in ihrer mehrsprachigen Lebenswelt handlungsfähig sein zu können. Die (Sprach-)wissenschaften haben viele Erkenntnisse zu Mehrsprachigkeit hervorgebracht - etwa dass mehrsprachige Entwicklung etwas Dynamisches ist; dass weitere Sprachen nicht auf Kosten, sondern nur in Kombination mit der Erst- / Muttersprache erworben werden kann - dennoch gibt es in der frühpädagogischen Praxis nach wie vor große Unsicherheiten: Sind Kinder nicht mit zwei oder drei Sprachen überfordert? Wäre es nicht besser, wenn die Eltern mit den Kindern deutsch sprechen würden? Wie kann in der KiTa mit Mehrsprachigkeit umgegangen werden? Diese und andere Fragen werden in der Fortbildung aufgegriffen.


Mögliche Inhalte:

  • Arten und Rahmenbedingungen frühkindlicher Mehrsprachigkeit

  • Wie gehen Kinder mit mehreren Sprachen um (Sprachmischungen, codeswitching etc.)?

  • Wie ist das Verhältnis von mehrsprachiger zu kognitiver, sozialer, emotionaler Entwicklung?

  • Umgang mit Mehrsprachigkeit in der KiTa

  • Vorurteile gegenüber Mehrsprachigkeit

  • Mehrsprachige Erziehung: Perspektive der Eltern

  • (Nichtdirektive) Beratung der Eltern

 

Erfahrungen:
Zu Beginn der Fortbildung verspüren die Teilnehmer/innen oftmals eine Entlastung: Sie spielen eine wichtige Rolle im mehrsprachigen Entwicklungsprozess, dieser ist jedoch vielfältig, und wird bei weitem nicht allein durch die KiTa beeinflusst! Umfangreiches Wissen bringt Verständnis für die mehrsprachige Entwicklung der Kinder, auch für die Wichtigkeit, die Erstsprache(n) in den KiTa Alltag zu integrieren. Intensiv wird der Blick auch auf die Eltern gelenkt, die oftmals stärker als ihre Kinder unter einer für sie unbefriedigenden Sprachentwicklung ihrer Kinder leiden.

 

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Mehrsprachige Erziehung: Perspektive der Eltern / Beratung der Eltern / Elternabend

Fragt man Eltern, welche Sprache sie mit ihrem Kind sprechen möchten, so lautet die Antwort fast immer: Meine eigene Muttersprache. Erfahrungsberichte mehrsprachig erziehender Eltern zeigen jedoch, dass die Umsetzung dieser Überzeugung im Alltag oft gar nicht so leicht ist: Plötzlich verweigert das Kind eine der beiden Sprachen oder vermischt sie. Zweifel kommen auf: Machen wir etwas falsch? Über¬fordern wir unser Kind vielleicht? Die Fragen und Sorgen mehrsprachig erziehender Eltern werden in dieser Veranstaltung aufgegriffen und beantwortet – entweder direkt für Eltern oder für pädagogische Fachkräfte, die Eltern beraten.


Mögliche Inhalte:

  • Wie erwerben Kinder Sprache(n)?

  • Warum vermischt mein Kind seine Sprachen?

  • Warum spricht es mit mir deutsch, obwohl ich doch griechisch mit ihm spreche?

  • Ist es mit Mehrsprachigkeit überfordert?

  • Warum schaffe ich es nicht immer, mit meinem Kind meine Muttersprache zu sprechen?

  • Muss ich wirklich konsequent sein?

  • Wie kann ich die mehrsprachige Erziehung zu meiner eigenen Zufriedenheit gestalten?

Erfahrungen:
Anhand von Zitaten und Beispielen aus einer Untersuchung der Referentin werden den Teilnehmer/innen Stolpersteine in der mehrsprachigen Erziehung aus Sicht der Eltern vermittelt. Es werden Tipps für die Elternberatung erarbeitet – bzw. in einem Elternabend mit den Eltern gemeinsam nach Lösungen gesucht.

 

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Die Bedeutung der Muttersprache

Je früher und intensiver ein Kind mit der deutschen Sprache in Kontakt kommt, desto besser und schneller wird es sie erwerben. Aber welche Rolle spielt hier die Erst- / Muttersprache des Kindes? Stört sie den Erwerb der deutschen Sprache, oder stellt sie nicht vielmehr die Basis für die gesamte (und damit auch sprachliche) Entwicklung des Kindes dar?


Mögliche Inhalte:

  • Welche Bedeutung hat die Muttersprache in der Gesamtentwicklung eines Kindes?

  • Wie ist das Verhältnis der Sprachen zueinander?

  • Die Rolle des Bildungssystems in der mehrsprachigen Entwicklung

  • Wie kann in pädagogischen Einrichtungen mit den Muttersprachen der Kinder umgegangen werden?

  • Welche Sprache(n) sollten die Eltern mit ihrem Kind sprechen?

 

Erfahrungen:
Anhand von eindringlichen Zitaten und Beispielen wird den Teilnehmer/innen vermittelt, wie eng die Muttersprache mit der gesamten Entwicklung des Kindes zusammenhängt. Diese Einsicht führt bei vielen Teilnehmer/innen zu einem Umdenken und sensibleren Umgang mit den Muttersprachen der Kinder in ihren Einrichtungen.

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Literacy

Kinder sind von Geburt an von Schriftsprache umgeben. Während man früher den Bereich des Schriftspracherwerbs allein der Schule zuordnete, so weiß man heute: Kinder interessieren sich lange vor Schuleintritt für geschriebene Sprache. Sie erkennen Symbole, fragen, "was da steht", sie "schreiben" oder "lesen vor". Der spielerische Umgang mit Sprache - Reime bilden, Wörter finden, die mit demselben Buchstaben beginnen u.ä. - unterstützt die Wahrnehmung der einzelnen Laute. All diese Erfahrungen sind gute und wichtige Voraussetzungen für das spätere Lesen und Schreiben lernen. Wie intensiv jedoch die frühen Erfahrungen eines Kindes mit Schriftsprache sind, hängt in hohem Maße vom Stellenwert geschriebener Sprache im Elternhaus ab - so kommt dem Kindergarten hier eine wichtige Rolle zu. Nicht zuletzt auch deshalb, weil hier spielerische, ganzheitliche, von der kindlichen Neugier ausgehende Erwerbsprozesse genutzt werden können.

Auf dieser Basis und werden konkrete Impulse für den Transfer des Gelernten in die individuellen Gegebenheiten vor Ort erarbeitet.


Mögliche Inhalte:

  • Was sind die Besonderheiten gesprochener und geschriebener Sprache?

  • Wie erwerben Kinder Sprache?

  • Was ist Literacy?

  • Welche Fähigkeiten gehören zu Literacy?

  • Wie erwerben Kinder Literacy-Fähigkeiten (Prozesse/Phasen)?

  • Was sind die Grundlagen sprachlicher Bildung in der KiTa?

  • Wie können frühe Literacy-Erfahrungen in der KiTa vermittelt werden?

  • Sprachliche Bildung durch (dialogisches) Vorlesen

Erfahrungen:
Den Teilnehmer/innen wird ein umfassendes Bild von Schriftsprache vermittelt. Es wird ihnen bewusst, dass Schriftspracherwerb weit mehr bedeutet, als das konkrete Lesen und Schreiben lernen. In der Kindertageseinrichtung können grundlegende Erfahrungen und Fähigkeiten im Umgang mit Schriftsprache vermittelt werden, und das mit geringem Aufwand: Schon allein die Präsenz und ein hoher Stellenwert geschriebener Sprache im KiTa-Alltag regt das kindliche Interesse daran an.

 

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Quantitative Methoden & Evaluation in der Frühpädagogik

(auf Anfrage)

Wozu brauche ich eigentlich einen Entwicklungsbogen? Ich kenne die Kinder meiner Einrichtung doch gut, und kann sie ohne Schema viel besser einschätzen! Richtig an dieser Aussage: Durch den täglichen und intensiven Umgang mit den Kindern können Pädagogen und Pädagoginnen in der Praxis diese auch meistens gut und ganzheitlich einschätzen. Jedoch: Alltagsbeobachtungen sind selektiv, d.h., es werden immer nur bestimmte Dinge wahrgenommen, und dies auch meistens zufällig. Entwicklungsbögen helfen dabei, den Blick konzentriert auf einzelne Bereiche zu lenken, die man "von alleine" vielleicht nicht wahrgenommen hätte. Ergebnisse (quantitativer) Forschung begegnen uns auch im (pädagogischen) Alltag: Eine Studie hat gezeigt dass… Gute Ergebnisse sind wichtig für pädagogisches Handeln, aber wie kann beurteilt werden, ob Ergebnisse tatsächlich der Wahrheit nahe kommen? Auch in Zusammenhang mit der Erforschung der Wirksamkeit von Modellprojekten - der Evaluation - stellen sich Fragen: Wie kann man durch begleitende Forschung herausfinden, ob eine neues Konzept sein Ziel erreicht? Wie können Kompromisse geschlossen werden zwischen wissenschaftlichem Anspruch und pädagogisch-bildungspolitischer Realität? Einblick in Grundsätze quantitativer Forschung, Sicherheit im Umgang mit Forschungsergebnissen und ein kritischer Blick auf Erhebungsinstrumente für die kindliche Entwicklung werden in dieser Fortbildung vermittelt.


Mögliche Inhalte:

  • Unterschiede zwischen qualitativer und quantitativer Forschung

  • Grundbegriffe der Statistik: Was ist eigentlich signifikant?

  • Möglichkeiten und Grenzen quantitativer Forschung in der Frühpädagogik

  • Bewertung von Untersuchungsergebnissen: Was ist repräsentativ? Wie sollte eine Vergleichsgruppe aussehen? Sind diese Ergebnisse wirklich "wahr"?

  • Beispiele quantitativer Forschung in der frühen Pädagogik

  • Grundsätze der Evaluation pädagogischer Modellprojekte

Erfahrungen:
(Angehende) Pädagog/inn/en scheuen oftmals die Beschäftigung mit repräsentativen Daten, Vergleichsgruppen, Statistiken. Anhand von Beispielen und Gedankenspielen aus der frühpädagogischen Praxis wird dieser Themenbereich mit Leben gefüllt und erscheint nun ganz spannend und greifbar.

 

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